1899 Hoffenheim Juniorinnen
Samstag, 19. Mai 2012
       
   

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FreizeitSabine Stoller wurde Anti-Doping-Botschafterin

Herzlichen Glückwunsch Sabine

Zur „Junior-Botschafterin Dopingprävention“ wurde Jugendnationalspielerin Sabine Stoller aus Ilvesheim, die bei 1899 Hoffenheim in der EnBW-Oberliga der B- Juniorinnen spielt, von der Deutschen Sportjugend (dsj) ernannt. Sie nahm als Vertreterin des Deutschen Fußball-Bundes am 5. deutsch-französischen Anti-Doping-Camp teil, das die dsj in Kooperation mit der Nationalen Anti-Doping Agentur (NADA) und dem Französischen Olympischen Sportverband (CNOSF) unter dem Motto „Sport ohne Doping“ in Albertville/Frankreich organisiert hatte. „Die Anfrage kam völlig überraschend für mich, aber ich habe die Gelegenheit natürlich sehr gerne wahrgenommen, mich mit den anderen Sportlerinnen und Sportlern auszutauschen und zukünftig für einen sauberen Sport zu werben und über Anti-Doping-Maßnahmen zu informieren“, so die 16-jährige Badenerin, die natürlich auch in der aktuellen bfv-U17-Juniorinnen-Auswahl mitwirkt.

Junge deutsche und französische Leistungssportlerinnen und -sportler verschiedener Sportarten verbrachten am Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1992 fünf unvergessliche Tage mit vielfältige Sportaktivitäten und Schulungseinheiten zum Thema Dopingprävention, wobei sie zeitweise sogar vom Fernsehen begleitet wurden. In Vorträgen, Diskussionen und Gruppenarbeitsphasen erarbeiteten sie Informationen zu den Gefahren des Dopings sowie Argumente für einen gesunden und sauberen Sport. Für die Vorstellung der verschiedenen Sportarten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, für Wandern, Mountainbike fahren, klettern und Wildwasser-Rafting blieb aber dennoch genügend Zeit.

Beim Abschlussabend erfolgte die Ernennung der 21 deutschen Sportler/innen zu „DOSB-Juniorbotschafter/innen Dopingprävention“. Günther Franzen, 2. Vorsitzender der dsj, sagte bei der Verleihung der Urkunden: „Wenn alle Sportlerinnen und Sportler eine solch starke Persönlichkeit und gesunde Einstellung hätten wie ihr, gäbe es im Sport nicht nur keinen Platz, sondern vor allem keine Chance mehr für Doping.“

Sabine Stoller fand das Camp „super, nicht nur, weil ich viele Freundschaften mit Deutschen und Franzosen geschlossen habe und es viele aufregende und interessante Sportaktivitäten gab, sondern auch, weil ich viel über Doping gelernt habe. Dass es so viele und schlimme Nebenwirkungen gibt, hätte ich nicht gedacht. Ich denke, dass viele, insbesondere junge Sportler noch viel zu wenig darüber wissen.“ Deshalb sind weitere Aufklärungen dringend erforderlich.

"Stolli" wir gratulieren dir und sind alle mächtig stolz auf dich!

erstellt am 17.09.2007 von News Autor

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