Am Ende Platz 14
Keineswegs so enttäuschend wie es der 14. Rang unter 22 Teilnehmern vermuten lässt, war das Auftreten der Badischen U20-Frauenauswahl beim DFB-Länderpokal in der Sportschule Wedau, den Brandenburg vor Hamburg und dem Rheinland gewinnen konnte. „Insgesamt spielten unsere Mädels ein gutes Turnier, denn oftmals waren es Haaresbreiten, die ein erfolgreicheres Abschneiden verhindert“, zieht der Badische Frauentrainer Christian Hurle ein positives Fazit. Alleine die Platzierten von acht bis 14 hatten vier Zähler „und wir durch die letzte Niederlage das schlechteste Torverhältnis dieser Gruppe“, so Hurle.
Zum Auftakt gegen Bayern wäre ein Unentschieden der gerechte Ausgang gewesen. So aber verloren die Badenerinnen nach einem „Doppelschlag“ (1:2), wobei die Hoffenheimerin Kristin Götz mit einem Flugkopfball zwar verkürzte, die Vereinskolleginnen Veronika Hafke und Romina Konrad jedoch beste Möglichkeiten vergaben.
Der erste Sieg glückte gegen die U16-Nationalelf (1:0) „und dies verdient, weil wir über die gesamte Spielzeit das aktivere und bessere Team waren“, wie der Trainer urteilte. Sabine Stoller sorgte für den goldenen Treffer, als ihr Schuss unhaltbar im Torwinkel einschlug.
Obwohl gegen das Saarland das gesamte Team geschlossen auftrat, mussten die bfv-Frauen einen Halbzeitrückstand hinnehmen, um diesen im zweiten Abschnitt noch zu einem 2:1 Erfolg zu drehen. Zwei Standardsituation wurden hierfür genutzt, als Stephanie Breitner und Kristin Götz per Kopf erfolgreich waren.
Nach der Leistungssteigerung dann zum Abschluss noch ein herber Rückschlag mit dem 1.4 gegen den Mittelrhein. Hurle: „Die Kraft war weg und zudem fehlten ein wenig das Glück“. Mehr als der Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:3 durch Carolin Rauth vom ASV Hagsfeld (einzige Nicht-1899er im Badischen Team) war jedoch nicht drin, zumal der Mittelrhein im Gegenzug den Endstand herstellen konnte.
Für Auswahlmaßnahmen des DFB erhalten die beiden Hoffenheimerinnen Claire Savin und Stephanie Breitner weitere Einladungen.