Nächstes Ziel: Recklinghausen
Gegen die Aufstiegsfavoriten aus Freiburg und Köln mussten die Frauen von 1899 Hoffenheim bereits ran, haben sich dabei beachtlich geschlagen. Am Sonntag, 14 Uhr führt die Reise in den Tabellenkeller zum 1. FFC Recklinghausen, das mit fünf Punkten die Rote Laterne in der Hand hält.
Nach fünf Siegen und zwei Unentschieden, gab es gegen Freiburg die erste Niederlage. Die Köpfe hängen lassen müssen die Frauen von 1899 deshalb aber keineswegs. Der dritte Platz (17 Punkte) ist ihnen derzeit nicht zu nehmen, fünf Punkte Vorsprung auf den VfL Sindelfingen sind ein gutes Polster.
Zuletzt war die Konzentration gegen Gegnerinnen, die um den Aufstieg spielen oder im oberen Tabellenfeld mitmischen, enorm hoch. Man wollte die „Gegner ärgern“. Nun heißt es, diese auch beim Tabellenletzten hoch zu halten und nicht nachlässig zu werden. „Auch beim Tabellenschlusslicht wird es sicher schwer“, sagte Trainer Jürgen Ehrmann.
Einfacher macht es die lange Liste an Ausfällen, mit der Ehrmann momentan zu kämpfen hat, sicher nicht. Susanne Hartel fehlt aufgrund ihrer Gelb-Rot-Sperre, auch Christine Schneider muss wegen einer Bänderverletzung am rechten Sprunggelenk definitiv aussetzen. Fraglich sind außerdem die Einsätze von Claire Savin, die an einer Entzündung laboriert, Stephanie Breitner (krank), Jana Gramlich, die Probleme mit dem Knie hat und von Yesim Demirel (Zerrung). Die eventuellen Ausfälle bieten eine Chance für die Ersatzspielerinnen. „Beim derzeitigen Verletzten- und Krankheitszustand können die Spielerinnen, die bisher nicht so häufig zum Einsatz kamen, sich beweisen“, erklärt Ehrmann.