„Freue mich, abzuschalten und Freunde zu sehen“
Selina Hünerfauth hat sich unter die ersten Elf gekämpft. Seit dieser Saison gehört die 17-Jährige zum Stamm von 1899 Hoffenheim und bildet zusammen mit Sophie Howard die Innenverteidigung. Kurz vor Weihnachten erzählt Hünerfauth, wie sie die Hinrunde empfunden hat und wie sie die fußballfreien Tage verbringt.
Wie lautet dein Fazit zur Hinrunde?
Wir haben uns in der Hinrunde zu einem guten Team entwickelt. Es klappt zwar noch nicht alles, aber daran wollen wir in der Vorbereitung und der Rückrunde arbeiten. Wir haben zwar nicht den Tabellenplatz erreicht, den wir uns gewünscht haben, aber wenn jeder an sich arbeitet und wir als Team weiterhin fungieren , können wir auch den ersten Platz erreichen. Schließlich sind noch zehn Spiele zu spielen. Persönlich habe ich mich sehr weiterentwickelt. Ich bekomme jetzt viel mehr Spielpraxis und kann dadurch mit viel weniger Druck in ein Spiel gehen. Meine Teamkolleginnen haben mir dabei sehr geholfen. Die Aufregung vor einer Partie ist jetzt nicht mehr so groß wie früher.
Die Hallensaison beginnt. Wie sehen Deine Hallenqualitäten aus?
Hallenturniere sind eine gute Sache, weil man auch im Winter am Ball bleibt. Hallenturniere machen mir sehr viel Spaß, aber ich muss zugeben, dass ich eher eine durchschnittliche Hallenspielerin bin.
Was ist dir wichtig, wenn nicht jeden Tag Training auf dem Programm steht?
Wenn ich Zeit habe, unternehme ich gerne etwas mit meinen Freunden. Die letzten paar Monate hatte ich nicht viel Zeit, weil ich viel für die Schule machen musste. Da ich in zwei Jahren Abitur mache, ist es in der Schule durch die vielen Klausuren anstrengend. In den Weihnachtsferien habe ich etwas mehr Zeit und möchte dann natürlich auch meine Freunde treffen.
Wie verbringst Du Weihnachten und was wünschst Du Dir zu Weihnachten?
Ich fahre an Weihnachten nach Hause zu meiner Familie und meinen Freunden. Einen besonderen Wunsch habe ich nicht. Es ist einfach schön, dass ich bei meiner Familie sein und die Zeit mit ihr genießen kann.
Freust Du dich darauf, mal wieder ein paar Tage ohne Fußball und mit Deiner Familie zu verbringen?
Ja. Ich freue mich sehr, mal ein paar Tage zu Hause zu sein, ohne ins Training zu müssen, aber ich finde eine Pause gehört auch dazu. Man muss auch mal abschalten. Außerdem haben wir sehr lange trainiert und die Vorbereitung zur Rückrunde fängt schon im Januar wieder an. Von daher bleibt nicht viel Zeit für meine Familie.