Wettbewerb · 3 Einträge
Die Pokalpartien der TSG Hoffenheim: Auswärtssiege im Pokalarchiv

Diese Übersicht führt zusammen, was das Archiv dem Wettbewerb DFB-Pokal der Frauen zuordnet: 2 Begegnungen und einen Eintrag.
| Datum | Begegnung | Wettbewerb | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| — | TSV Alemannia Aachen – 1899 Hoffenheim | DFB-Pokal der Frauen | 0:7 |
| — | Wie im Vorjahr in Runde 2 gegen Sindelfingen | DFB-Pokal der Frauen | — |
| — | VfL Sindelfingen – 1899 Hoffenheim | DFB-Pokal der Frauen | 1:2 |
Die Pokalpartien der TSG Hoffenheim im Pokalarchiv
Das Pokalarchiv verzeichnet drei Pokalpartien der TSG Hoffenheim aus den Jahren des Aufstiegs, und alle drei betreffen dieselbe Konstellation: die Mannschaft als Gast bei einem Gegner aus einer anderen Spielklasse. Überliefert sind Paarung und, in zwei Fällen, das Ergebnis — beide Male ein Auswärtssieg.
Der deutlichste Eintrag ist das 0:7 bei TSV Alemannia Aachen. Sieben Treffer in einer Pokalpartie auswärts sind auch für eine Mannschaft im Aufstieg eine Ausnahme, und sie beschreiben genau die Asymmetrie, die den Wettbewerb in den frühen Runden prägt: zwei Vereine mit mehreren Spielklassen Abstand treffen in einem Spiel aufeinander, und der Abstand entscheidet meist deutlich.
Runde 2, zwei Jahre in Folge derselbe Gegner
Die beiden anderen Einträge gehören zusammen. Einer hält das 1:2 beim VfL Sindelfingen fest, der andere die Feststellung, dass die Mannschaft wie im Vorjahr in Runde 2 gegen Sindelfingen antrat. Zusammengelesen ergeben sie eine Paarung, die in Runde 2 zwei Spielzeiten hintereinander dieselbe war — im Auslosungsmodus eines K.-o.-Wettbewerbs ein Zufall, für die beteiligten Vereine eine Serie. Das 1:2 fiel enger aus als das Ergebnis von Aachen, was die zweite Regel der frühen Runden zeigt: der Klassenunterschied sagt, wer wahrscheinlich gewinnt, nicht wie deutlich.
Warum jeder Auswärtssieg hier ein Auswärtsspiel sein musste
Dass beide belegten Ergebnisse ein Auswärtssieg sind, ist kein Zufall der Überlieferung, sondern der Modus. In Runde 1 und Runde 2 liegt das Heimrecht beim unterklassigen Verein. Eine Mannschaft, die sich wie diese von der Landesliga über Verbandsliga, Oberliga und Regionalliga nach oben spielte, war in jeder dieser Spielzeiten irgendwann der höherklassige Gast — und wurde in dem Moment, in dem sie selbst aufstieg, vom Heimrecht zum Auswärtsspiel befördert. Welche Ebenen dabei durchlaufen wurden, führt das Ligasystem im Frauenfußball auf; die Reihenfolge der Aufstiege steht in der Vereinshistorie.
Was der Pokal für einen Verein auf diesem Weg bedeutete
Für einen Verbands- oder Regionalligisten ist eine Pokalrunde die einzige Partie des Jahres, die aus dem Ligarahmen ausbricht. Sie bringt einen Gegner, dem man im Ligabetrieb nie begegnet, Zuschauerzahlen, die ein Vielfaches eines normalen Ligaspieltags betragen, und Einnahmen, die auf dieser Ebene ins Gewicht fallen. Genau deshalb sind diese drei Einträge im Bestand nicht die Randnotiz, die ihre Zahl vermuten lässt: die Pokalpartien der TSG Hoffenheim markieren die Spielzeiten, in denen der Verein erstmals überregional wahrgenommen wurde.
Wie oft der Wettbewerb in vier Jahrzehnten überhaupt einen neuen Namen auf der Siegerliste zuließ, ist an anderer Stelle ausgezählt — bei den Pokalsiegern und Endspielen, zusammen mit allen sechsundvierzig Endspielen. Die TSG 1899 Hoffenheim steht dort nicht, und das ist der übliche Fall: die große Mehrheit aller Bundesligisten hat nie ein Endspiel gespielt. Der Wert des Wettbewerbs für diesen Verein liegt in den Runden davor, und die sind hier belegt.
Wie eine Mannschaft dieser Ebene überhaupt in den Pokal kam
Unterhalb der beiden bundesweiten Spielklassen führt der Weg in den DFB-Pokal über die Pokalwettbewerbe der Landesverbände: wer dort weit kommt, ist für die erste Hauptrunde qualifiziert. Für die TSG 1899 Hoffenheim der Aufstiegsjahre heißt das, dass jeder dieser drei Einträge für ein Ergebnis auf zwei Ebenen steht — sie musste erst über den badischen Wettbewerb hinein, und traf dann auf einen Gegner, der schon dort war. Deshalb steht ein Pokalauftritt in diesen Jahren im Bestand für eine gelungene Vorsaison, nicht nur für einen Spieltag.
Die übrigen Wettbewerbe im selben Bestand
Die Pokalpartien der TSG Hoffenheim sind einer von vier Wettbewerben, die das Archiv getrennt führt. Neben ihnen stehen die Frauen-Regionalliga Süd, die Frauen-Oberliga Baden-Württemberg und die B-Juniorinnen EnBW-Oberliga. Wer die vier nebeneinander liest, sieht denselben Verein in einer Saison auf drei Ebenen antreten — erste Mannschaft, zweite Mannschaft und Juniorinnen — und erkennt daran den Aufbau, den die Aufstiege möglich gemacht hat.
Wie dieser Bestand zum laufenden Wettbewerb steht
Das Pokalarchiv hält den Bestand, der Wettbewerb selbst steht daneben: Modus, Rundenfolge, Teilnehmerfeld und die Austragung dieser Saison beim DFB-Pokal der Frauen, die Übertragungswege unter Übertragung im TV und Stream. Die Ligapartien derselben Jahre liegen getrennt nach Spielklasse vor: die Oberliga-Begegnungen und die Regionalliga-Begegnungen, beide im selben Bestand und unter den Adressen, unter denen sie damals standen.
Häufige Fragen zu den Pokalpartien im Archiv
Wie viele Pokalpartien der TSG Hoffenheim sind hier erfasst?
Drei Einträge, alle aus der Zeit unterhalb der Bundesliga. Zwei nennen ein Ergebnis, der dritte hält die Rundenpaarung fest.
Welches ist das deutlichste überlieferte Ergebnis?
Das 0:7 bei TSV Alemannia Aachen — sieben Treffer auswärts in einer Pokalpartie.
Warum steht bei diesen Einträgen kein Datum?
Überliefert sind Paarung, Wettbewerb und, wo genannt, das Ergebnis. Der Bestand gibt wieder, was die zeitgenössischen Spielberichte hergeben, und ergänzt nichts.
Warum spielte die Mannschaft in allen drei Partien auswärts?
In den frühen Runden liegt das Heimrecht beim unterklassigen Verein. Mit jedem Aufstieg wurde die TSG in dieser Paarung zum höherklassigen Gast.
Wo steht der Wettbewerb selbst mit Modus und Endspielen?
Unter DFB-Pokal der Frauen und, für alle 46 Endspiele, unter Pokalsieger und Endspiele.