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Frauenfußball-Archiv TSG 1899 Hoffenheim · Frauen-Bundesliga

Historie · Vorgeschichte

SG 1. FC Mühlhausen / VfB St. Leon — die Vorgeschichte

Am Anfang stand kein Konzept, sondern eine Beobachtung: im Frühjahr 2000 spielten in den Bubenmannschaften des VfB St. Leon vier Mädchen, in denen des 1. FC Mühlhausen fünf. Neun Spielerinnen, verteilt auf zwei Vereine und auf Mannschaften, für die sie nicht gemeldet waren — zu wenige für eine eigene Mannschaft in einem Verein, genug für eine in zweien.

Am 31. Juli 2000 setzten sich deshalb die Jugendleiter beider Vereine zusammen. Am 10. September folgte in St. Leon das erste Training der neuen Mädchenmannschaft, eine Woche später, am 17. September, das erste Spiel: zwölf Mädchen der SG Mühlhausen/St. Leon gewannen gegen die SpVgg 06 Ketsch mit 19:1. Aus den neun Spielerinnen des Frühjahrs waren binnen eines halben Jahres zwölf und eine gemeldete Mannschaft geworden.

Eine Spielgemeinschaft zweier Nachbarvereine

Vor der Übernahme durch die TSG 1899 Hoffenheim wurde der Mädchen- und Frauenfußball der Region von einer Spielgemeinschaft getragen: dem 1. FC Mühlhausen und dem VfB St. Leon. Zwei Nachbarvereine bündelten ihre Spielerinnen, weil keiner von beiden allein genügend für eigene Mannschaften in allen Altersstufen zusammenbekam — ein im Frauenfußball verbreitetes Modell.

Sportlicher Erfolg als Voraussetzung der Übernahme

Die Spielgemeinschaft spielte erfolgreich und stellte 2006/2007 erstmals eine Frauenmannschaft, die auf Anhieb aus der Landesliga aufstieg. Diese sportliche Grundlage war die Voraussetzung dafür, dass der Bereich anschließend als geschlossene Einheit übergehen konnte — es wurde kein Neuaufbau begonnen, sondern eine funktionierende Struktur übernommen.

Der Übergang

Nach dem Titelgewinn in der Landesliga wurde die Spielgemeinschaft aufgelöst und der Frauen- und Mädchenbereich von der TSG 1899 Hoffenheim weitergeführt. Das Trainerteam blieb dabei zunächst erhalten, was die Kontinuität der ersten Jahre erklärt.

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